Jede Therapiesitzung wird speziell von mir vorbereitet. Ich lade Sie zu Anfang jeder Ihrer Sitzungen ein, mir von Ihren Sorgen, Wünschen und Befürchtungen zu berichten. Ihre akuten Bedürfnisse stehen bei mir an erster Stelle. Ähnliches geschieht zum Ende der Sitzung, wenn ich Sie bitte, mir zu sagen, was Sie berührt hat und wie Sie sich gerade fühlen. Ich erhalte so eine Rückmeldung und erfahre, auf welcher Stufe der oft langen Leiter Ihres Heilungsprozesses Sie sich gerade befinden.

Wünschenswert ist ein sanfter Anstieg auf dieser Leiter. Ich sorge dafür, indem ich Ihnen Zeit gebe, (1-2 Sitzungen) mir Ihre Krankenvorgeschichte (Anamnese) zu schildern. Zu Beginn Ihrer nächsten Sitzung erhalten Sie einen Behandlungsplan, in dem ich Ihnen mein Vorgehen entsprechend meiner Diagnose schriftlich und mündlich beratend darlege. Diesen Behandlungsplan unterschreiben wir beide und behalten je ein Exemplar.

In den Sitzungen, in denen ich Ihnen offen gehaltene Fragen stelle und das Gespräch sanft, Erkenntnis leitend führe, mache ich mir in den meisten Fällen Notizen von dem, was Sie sagen. Diese Notizen sind eine Gedächtnisstütze und helfen mir dabei, Sie besser zu verstehen. Zu Beginn einer Sitzung weihe ich Sie immer in mein beabsichtigtes Vorgehen ein. So ziemlich zu Anfang bitte ich Sie, mir Ihre sogenannten „Hausaufgaben“ vorzustellen. Wenn Sie die Hausaufgaben ernst nehmen, ist das für mich ein Indikator für Ihren positiv verlaufenden Heilungsprozess. Psychotherapie setzt im Kopf an, will vertieft und geübt werden und soll sich schließlich positiv auswirken auf Körper, Seele und Geist. Im Verlaufe Ihrer Therapie ermögliche ich Ihnen die Sicht auf Ihre Probleme von einem höheren Standpunkt aus. Wie auf dem Foto sind Sie dann in der Lage, aus sicherer Entfernung und ohne emotionale Anspannung Ihr Problem neutral zu betrachten.

Da ich Therapie integrierend arbeite, handle ich niemals nach einem starren Schema oder folge nur einer Therapierichtung. Es ist also gut möglich, dass Sie sich in manchen Stunden entspannen, in anderen Ihr Schema entwickeln, in wieder anderen Ihre Persönlichkeit im Hier und Jetzt entfalten, in noch anderen sich die Wunderfrage stellen und schließlich Ihre Sie belastenden automatischen Gedanken abstellen und durch rationale ersetzen lernen. In diesen Beispielen integriere ich, immer Ihren Bedürfnissen und Entwicklungsschritten angepasst, zum Beispiel die Schematherapie (Young), die lösungsfokussierte Kurztherapie (Shazer), die Gestalttherapie (Perls) und die Verhaltenstherapie (Beck).

Wir heben unser Arbeitsbündnis auf, wenn Sie meine Hilfe nicht mehr benötigen und Sie Ihren Alltag ohne Leidensdruck bewältigen.

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