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Die Entwicklung unserer Kinder liegt uns allen, ob wir Eltern, Erzieher, Lehrer oder Ärzte sind, am Herzen. Von vielen möglichen Störungsbildern greife ich exemplarisch drei heraus.

Das Hauptsymptom einer depressiven Episode kann bei Kindern und Jugendlichen auch in Form einer depressiven Verstimmung vorliegen. Ansonsten gelten die Kriterien der ICD:

  • gedrückte Stimmung
  • Interessenverlust
  • Freudlosigkeit
  • Verminderter Antrieb in Verbindung mit erhöhter Müdigkeit und verminderter Aktivität.

In der Therapie üben die Kinder und Jugendlichen den Umgang mit ihren Gefühlen und verbessern ihre sozialen Aktivitäten. Dabei finden Selbstbeobachtungsaufgaben ebenso Anwendung wie Strategien zur Selbstverstärkung und dem Aktivitätsaufbau. Nachdem Ihr Kind soziale, kommunikative und zwischenmenschliche Fertigkeiten erworben hat, lernt es soziale Probleme zu lösen unter Berücksichtigung eines veränderten kognitiven Blickwinkels. Diese Therapie dauert ca. 10 Stunden.

Ein zweiter Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf dem Gebiet soziale Ängste, Schüchternheit und Selbstwertprobleme. Meistens gehen die Behandlungsziele in folgende Richtung:

  • Abbau von sozialen Ängsten
  • Überwinden von Hemmungen
  • Vermeidungsverhalten stoppen und konstruktives Verhalten aufbauen
  • negative Denkweisen bewusst machen und durch realistische, positive ersetzen
  • Erarbeitung neuer Verhaltensweisen und dadurch Erweiterung des Verhaltensrepertoires.

In der Therapie lernt der Patient Verhaltensweisen vom M o d e l l (Medium, Therapeut) und im R o l l e n s p i e l . Verhaltenstraining, Selbstbeobachtungsaufgaben und Techniken zur Gedankenänderung sowie die Beratung der Eltern sind weitere Therapiebausteine.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Behandlung bei Alkohol- und Medikamentenproblemen. In dem Trainings- programm TIQAAM (Therapieprogramm zur qualifizierten Akutbehandlung bei Alkohol- und Medikamentenproblemen) stehen die Aufklärung, das therapeutische Bündnis und der Veränderungswille im Vordergrund.

Waren innerhalb eines Jahres drei oder mehrere Kriterien gleichzeitig vorhanden, liegt laut ICD-10 eine Abhängigkeit vor:

  • starker Wunsch oder eine Art Zwang, psychotrope Substanzen zu konsumieren
  • verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich Beginn, Beendigung und Menge des Konsums
  • ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums
  • Toleranz (Das Gefühl, dass man mehr brauche, um denselben Effekt zu erreichen.)
  • Vernachlässigung anderer Aktivitäten
  • anhaltender Substanzkonsum trotz spürbarer gesundheitlicher Folgen.

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